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Dorothee Scheiffarth studierte nach der Ausbildung zur Damenschneiderin Bühnenkostüm bei Professor Martin Rupprecht an der HdK Berlin (heute UdK) und Theaterdesign am College of Art London, Central St Martins.

Von 1990- 1995 arbeitete sie mit den Gruppen Stilkamm 51/2 und Kule im experimentellen Kunst und Theaterbereich in Berlin.

Von 1996-1998 war sie Assistentin am Schauspielhaus Hamburg unter der Ausstattungsleiterin Anna Viehbrock, wo sie mit Christoph Schlingensief und Anselm Weber erste eigene Kostümbilder entwarf.

Seit 1998 arbeitet sie als freischaffende Kostümbildnerin u.a. mit Stefan Pucher (»Der Kirschgarten« von Anton Chechov) am Theater Basel, Corinna von Rad (»Die schöne Helena« von Jaques Offenbach) an der Oper Freiburg, Armin Petras am Schauspielhaus Frankfurt und Maxim Gorki Theater Berlin( u.a. »Die Frau vom Meer« von Henrik Ibsen), Christoph Diem am Schauspielhaus Stuttgart und Staatstheater Saarbrücken(zuletzt "Don Carlos" von Friedrich Schiller), Simone Blattner (u.a. »Die Jungfrau von Orleans« von Friedrich Schiller) am Schauspiel Frankfurt, Thaliatheater Hamburg , Tatjana Gürbaca (»Lucia di Lammermoor« von Gaetano Donizetti) am Staatstheater Mainz,Michael von zur Mühlen (»Der fliegende Holländer« von Richard Wagner) an der Oper Leipzig, Christoph Diem am Schauspielhaus Stuttgart und Staatstheater Saarbrücken(zuletzt "Don Carlos" von Friedrich Schiller), Mathias Schönsee ( "Der zerbrochene Krug von Heinrich von Kleist) am Konzerttheater Bern und mit  Andreas Zimmermann (La notte di un nevrastenico/ Giannis Schicchi) am TOBS und »Romeo und Julia auf dem Dorfe« nach Gottfried Keller) am Landschaftstheater Ballenberg, mit
Deborah Epstein "Antigone", mit Isabelle Freymond »Zäller Wiehnacht«,Wonderland am TOBS.

 

 Für Christian Kesten entwarf sie u.a. Bühne und Kostüme für »Staatstheater« und »Mare Nostrum« von Mauricio Kagel, »Riemannoper« von Tom Johnson, »Infinito Nero«, »Vanitas« von Salvatore Sciarrino und "Zero Time" von Christian Kesten, Daniela Strassvogel und Michael Rauter am Radialsystem Berlin.

 

Die letzten Produktionen waren »A oder B« unter der Regie von Stefanie Weismann am Ballhaus Ost, mit Tamer Rugli der Trailer zum FFFH, »Poeme du Seeland« unter der Regie von Isabelle Freymond am Theater Biel Solothurn und »Who am I« mit ChristianKesten, eine Videoinstallation im Rahmen der Märzmusik für den Gropiusbau Berlin


Im Moment arbeitet sie mit Isabelle Freymond an »Ô... si la mer« am TOBS.

 

cv deutsch

 

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Theater kann das Denken verändern und Türen öffnen

 

Kostümbild bietet die Chance, völlig andere Aspekte der menschlichen Figur und Aktion hervorzuheben. Signale, die fast unbemerkt die Wahrnehmung verändern.Theater heisst, eine Welt erfinden und eine Vision entwickeln, in der gemeinsame Arbeit mit gegenseitiger Wertschätzung im Mittelpunkt steht. Je länger ich in meinen Beruf tätig bin, umso wunderbarer finde ich das, was ich tue. Nachdem ich 22 Jahre meinen Lebensmittelpunkt in Berlin hatte, lebe ich seit 2011 glücklich mit meiner Familie in Biel.

 

 

Seit 1995 arbeite ich als Kostümbildnerin und teilweise Bühnenbildnerin im deutschsprachigen Raum.

 

1998    Freischaffende Kostümbildnerin

1996    Assistenz Schauspiel Hamburg

1995    Assistenz Schauspiel Nürnberg

 

Bildung

 

2020   Summerschool ZHDK (tbc)

1995    Diplom Bühnenkostüm  

             Studium an der Hochschule der Künste Berlin (HDK)

1991   Theaterdesign College of Arts Central St Martins

 

1989   Theaterpraktikum

1988   Gesellenbrief

1985   Ausbildung zur Damenschneiderin

             Bonn

 

 

Was mich auszeichnet

 

-       Fundierte Ausbildung, sowohl handwerklich als auch künstlerisch begabt.

-       Fähigkeit, auch mit kleinen Etats grosse Bilder zu erzeugen.

-       Breites soziologisches und geschichtliches Wissen.

-       Schnelles und bedarfsgerechtes Reagieren auf heraus-

fordernde Situationen und Veränderungen mit

effizientem Lösungsansatz.  

-       Als Ideengeberin offen und neugierig auf Neues.

-       Gute Einschätzungsfähigkeit und Erkennen von Stärken

Sowie Potenzialen meiner Mitmenschen.

-       Stärkend und motivierend im Team, mit der Gabe sich anzupassen sowie die Wogen zu glätten.

 

Dorothee Scheiffarth (*28.10.1965) studierte nach ihrer Ausbildung zur Damenschneiderin Theaterdesign am College of Art London, Central St. Martins und Kostümbild an der HdK Berlin bei Prof Martin Rupprecht. Auf Grund ihrer handwerklichen Vorkenntnisse, konnte sie sich ein breites Wissen über historische Schnittkunde zulegen. Neben der künstlerischen Arbeit war das Studium der Dramaturgie bei Iwan Nagel, Andreas Wirth und Peter Simhandel, die auch die praktischen Projekte betreuten ein weiterer Schwerpunkt. (Diplom Bühnenkostüm 1995)

 

Von 1990 bis 1995 arbeitete Dorothee Scheiffarth mit verschiedenen Künstlergruppen in Berlin zusammen und war 1991 Mitbegründerin der Gruppe Stilkamm 5 ½. Die Gruppe arbeitete interdisziplinär. Die Aktionen der Gruppe Stilkamm 5 ½ zeichnete sich in ihren Performances durch eine Realitätsnähe aus, die verwirrend war. Die Gruppe Kule e.V. hatte ehr einen bildnerischen Ansatz und umfasste 15 Mitglieder aus dem Kunst und Theaterbereich, die auch zusammen lebten und spontan auf tagespolitische Ereignisse mit theatralen Aktionen reagieren konnte. Ein weiterer Bereich der Gruppe waren Installationen in den damals zahlreich vorhandenen leerstehenden Gebäuden und Theater im öffentlichen Raum. Dorothee Scheiffarth war in diesen Gruppen sowohl konzeptuell, als Bildnerin, als auch als Darstellerin tätig.

 

Seit 1995 konzentriert sich Dorothee Scheiffarth auf Ihre Tätigkeit als Bühnenkostümbildnerin und arbeitet sowohl im Musiktheaterbereich als auch im Schauspiel.

 

Interdisziplinäre Projekte (1990 – 1995)

 

   „1. Mainzer Kunstaustellung- vom Eindruck der Staatsgewalt auf die

     Netzhaut“

     Installation mit Performance

           

     Herzimplantation Notärztinnenteam der vereinigten Varben Wawafox

     Performance im öffentlichen Raum

 

     Mitbegründung der Künstlergruppe Stilkamm 5 ½

     Aktionen im öffentlichen Raum, u.a. „Kongress für Sicherheit und Freizeit“

 

Arbeit mit der Gruppe Kule e.V.

 

-       u.a. Pedalo Carawani Wanderzirkus durch Meklenburg Vorpommern als Fahrradcarawane

-       „Uwaga Aclapsa“ Wandertheater durch Polen

-        Stelzentheater zu tagespolitischen Ereignissen

-        Demonstration als Performance

-        Peepshow für Frauen

-        Bau von Großpuppen für Theater im öffentlichen Raum

-        Installationen in leerstehenden Gebäuden